Projekte

Projekte

Green Team

Das Green Team der Kieler Gelehrtenschule
Seit 2017 für Nachhaltigkeit, Umweltschutz und soziales Engagement für die KGS unterwegs

Die Schülerinnen und Schüler der KGS waren wieder im Rahmen des Green Teams aktiv! Zum Beispiel mit der Aktion KGS-Klima-Radeln, bei der die Schulgemeinschaft aufgefordert wurde, das Auto stehen zu lassen und möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen, um die CO2-Emission zu verringern. Diese und einige weitere Aktionen und Projekte, wie z.B. die Teilnahme am Coastal-Clean-up Day und die Ausstellung und den Podcast zum Thema „Artensterben“ hat das Green Team genutzt, um wieder an Klima- und Umweltschutzwettbewerben teilzunehmen. Mit Erfolg! Bei dem Wettbewerb “Kieler Schulen sparen Energie” wurden die Arbeit der Schülerinnen und Schüler mit fast 1000€ belohnt und auch bei dem Klasse-Klima-Schulwettbewerb wurde unsere Arbeit gelobt. Mit dem gewonnenen Geld können wir einige der nächsten geplanten Projekte des Green Teams umsetzen! Wir freuen uns darauf und hoffen auf viele aktive Schüler und Schülerinnen.

Die folgenden Plakate zeigen Zusammenfassungen der Aktionen und Projekte des Green Teams in dem jeweiligen Schuljahr seit 2016/2017 bis heute:

Prisma

Humanismus-Projekte an der Kieler Gelehrtenschule:
Start des Prisma-Projekts

Seit den Sommerferien 2021 existiert an der Kieler Gelehrtenschule eine neue Projektgruppe, die auf Initiative von Malte Misera (Q2a) in Zusammenarbeit mit Frau Guntermann als Gleichstellungsbeauftragter ins Leben gerufen wurde. Im Zuge eines Umstrukturierungsprozesses ist diese Projektgruppe nun Bestandteil der “humanistischen Säule” unserer Schule. Da die für diese Arbeitsgruppe wichtigen Themen offenbar auch für andere Personen unserer Schulgemeinschaft Herzensangelegenheiten waren, fehlte nur noch ein kleiner Anstoß, um all die Gedanken zu bündeln und in das “Prisma-Projekt” einfließen zu lassen. So fanden sich auch innerhalb kurzer Zeit bereits zahlreiche Interessierte aus Schülerschaft und Kollegium zusammen.

Ziel der Projektgruppe ist es, Aufklärung über Sexualitäten und verschiedene Geschlechtsidentitäten zu betreiben, um eine sichere und offene Schulatmosphäre zu schaffen. Somit können ein respektvoller Umgang miteinander gefördert und die allgemeine Akzeptanz aller verbessert werden. Menschen fürchten bisweilen das Unbekannte, wenn sie es nicht verstehen, und so führt oft nur mangelnde Kommunikation schon zu Missverständnissen. Das Prisma-Projekt sieht sich daher in der Pflicht, über derartige Themenfelder zu informieren und dazu beizutragen, dass Menschen darüber viel selbstverständlicher ins Gespräch kommen. Dies birgt auch für uns als Schulgemeinschaft die Chance, einmal mehr mit gutem Beispiel voranzugehen.

Regelmäßige Sitzungen sollen die Gruppe ihren Zielen Stück für Stück näherbringen. Anregungen aus Schüler- und Elternschaft und Kollegium sowie neue Mitglieder sind stets sehr willkommen!

Malte Misera und Ortrud Guntermann

Kieler Wohlfühlmorgen

Für Wohnungslose und Arme

Am Donnerstag, den 10.12.2020, wurden bei uns in der Aula Rucksäcke mit kleinen Geschenken (Mütze, Schal, Gutscheine, Hygieneartikel, …) für Obdachlose und andere Bedürftige in Kiel von vielen freiwilligen Helfern gepackt. Die SV hat diese Aktion als Alternative für den Wohlfühlmorgen organisiert, der dieses Jahr leider aufgrund der Coronapandemie ausfallen musste.

Modell Europa Parlament (MEP)

Im Frühjahr 2019 vertraten wir zum neunzehnten Mal das Bundesland Schles­wig-Holstein bei der nati­onalen Veranstaltung des „Modell Europa Parlament” (MEP) in Berlin.

Das MEP ist eine Stiftung, die ihren Sitz in Den Haag hat und halbjährlich auf internationaler Ebene Parlamentssimulationen in den Haupt­städten der EU-Mitgliedsstaaten durchführt, bei denen sich Schülerinnen und Schüler aus die­sen Staaten in der Rolle von Parlamentsabgeord­neten mit aktuellen EU-Themen befassen, und zwar ausschließlich in engli­scher Sprache. Zur Vorbereitung auf diese internationalen Pro­jekte und zur Auswahl geeigneter Kandi­daten gibt es in den EU-Staaten nationale MEP-Ver­anstaltungen.

In Deutschland ist dies so organisiert, dass einmal pro Jahr sog. Schul-Delegati­onen aus allen Bundesländern nach Berlin reisen, um dort in Ausschuss- und Plenarsitzungen die aktuelle Position eines bestimmten, vorher zugewie­senen EU-Landes zu vertreten. Die Rahmenbedin­gungen, unter denen in Berlin gearbeitet wird, sind insbesondere im Hinblick auf die zur Ver­fügung stehenden Räumlichkeiten außergewöhnlich: Die Plenarsitzung findet im Bundesrat statt, die Ausschussarbeit wird in verschiedenen Landesvertretungen durchgeführt und für die Einführungsveranstaltung steht normalerweise das Bundespresseamt zur Verfügung (für das ausnahmsweise die Landesvertretung Schleswig-Holsteins einsprang, und dies auf sehr eindrucksvolle Weise). Wir nehmen seit 2001 ununterbrochen als Repräsentant Schles­wig-Holsteins an die­sem nationalen MEP teil.

Für die Veranstaltung im März ’19, bei der wir Rumänien repräsentierten, hatten sich folgende acht Schü­lerin­nen und Schüler qualifiziert: Jakob Aust, Klara Delfs, Nil Glindemann, Paul Ingwersen, Simon Luther, Marie Scheunemann, Katharina Schrader und Max Tammen.  Maximilian Hoffmeister war als Ausschuss-Vorsitzender im Einsatz.

Acht Monate später übernahmen diese erfahrenen Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, das schulinterne MEP für den nachfolgenden Jahrgang durchzuführen. An einem schulfreien Tag wurden in drei Ausschüssen durchdachte Resolutionen ausgearbeitet, zehn Tage später kam es zu einer intensiven Plenar-Debatte über diese Maßnahmenkataloge. Dabei traten Sila Akcay, Greta Balow, Marie Herrmann, Victoria Hoffmeister, Carina Krause, Phillip Schwarz, Hanna-Lisette Sontag und Stijn Weckesser so überzeugend in Erscheinung, dass sie für Berlin nominiert wurden.

Außerhalb des Unterrichts bereiteten sie sich eigenständig bis Mitte März auf eines der acht neuen Themen (u.a. Organisierte Kriminalität, Nachhaltige Stadtentwicklung und Antibiotika-Resistenz) vor und ermittelten dazu die aktuelle Position Italiens – dieses EU-Land sollten wir nämlich vom 22.-27.3.20 beim nationalen MEP vertreten. Doch dann kam bekanntlich alles ganz anders! Corona sorgte erbarmungslos dafür, dass nicht nur die acht Delegierten, sondern auch Paul Ingwersen als Ausschussvorsitzender und Maximilian Hoffmeister als Präsident der Möglichkeit beraubt wurden, ihren individuellen MEP-Traum in Berlin zu verwirklichen.

Glücklicherweise ist das MEP eine widerstandsfähige und flexible Organisation, und so konnte die Veranstaltung Anfang Dezember schließlich doch noch als online-Version mit ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt werden; von uns waren Maximilian und Paul in ihren Leitungsfunktionen sowie Carina, Phillip und Victoria als Delegierte am Ball. Zunächst wurden mit großem Aufwand die technischen Voraussetzungen geschaffen, anschließend kam an sechs Tagen das übliche Prozedere in leicht modifizierter Form zum Tragen. Stundenlang saßen alle Beteiligten zu Hause im vollständigen Dresscode vor dem Rechner und sorgten mit ihrer engagierten Mitarbeit dafür, dass diese Premieren-Variante zu einem vollen Erfolg wurde und die 21 Jahre dauernde Kontinuität des Projekts gewahrt werden konnte – sogar das legendäre MEP-Feeling war spürbar!

Auch das Schuljahr 2020/21 sollte sich corona-bedingt zu einem komplizierten entwickeln. Immerhin gelang es, die Ausschuss-Sitzungen unserer schulinternen Veranstaltung noch gerade rechtzeitig genug in Präsenz und somit in bewährter Weise durchzuführen. Danach aber waren keine weiteren Aktivitäten mehr möglich. Auch das nationale MEP, das für den März 2021 geplant war, musste (auf den September) verschoben werden. Kurz vor den Sommerferien ergab sich dann doch noch die Möglichkeit, die Plenardebatte in der Schule durchzuführen und somit die schulinternen Vorbereitungen abzuschließen. Folgende Schülerinnen und Schüler qualifizierten sich dabei für Berlin: Hans Blasche, Laura Kloebe, Alexander Koglin, Sophie Kramer, Alma Radicke, Johann Schröder, Leopold Smid und Gunnar Zach. Doch die Hoffnung auf eine Reise in die Hauptstadt als Delegation Lettlands musste begraben werden, denn trotz der Verlegung ließ sich erneut „nur“ ein digitales Format realisieren. Davon ließen sich unsere Delegierten aber nicht stören, so dass am Ende sechs Nominierungen zu verzeichnen waren.

Und jetzt hoffen wir, dass das MEP 2022 unbeeinträchtigt von Corona im März und in Berlin wird stattfinden können.

Text- und Filmbeiträge des Bundesrats zum MEP-Projekt sind über folgende Links/Symbole abrufbar: 

https://www.bundesrat.de/SharedDocs/texte/18/20180308-mep-tag-zwei.html

http://www.bundesrat.de/SharedDocs/texte/16/20160219-mep.html

Website des Deutschen Bundesrats

Latinum – Graecum

Abitur-Ergänzungsprüfung an der Kieler Gelehrtenschule

Im Frühjahr und im Herbst haben Studenten, die an einer Hochschule in Schleswig-Holstein immatrikuliert sind, die Möglichkeit, eine Ergänzungsprüfung im Fach Griechisch oder Latein abzulegen. Genaue Termine können Sie telefonisch erfahren.

Hierfür ist eine Anmeldung erforderlich. Dazu benötigen wir folgende Dokumente:

  • einen ausgefüllten Anmeldebogen
  • eine beglaubigte Fotokopie Ihres Reifezeugnisses
  • Studien- bzw. Hochschulbescheinigung
  • 2 € in Briefmarken (als Verwaltungsaufwand)
  • Freiumschlag DIN A4 mit 1,55 € Briefmarke

Nach Eingang der Unterlagen erhalten Sie von uns eine schriftliche Bestätigung, dass Sie an der Prüfung teilnehmen können.

Der zeitliche Rahmen der schriftlichen Prüfung beträgt beim

  • Kleinen Latinum 2 Stunden
  • Latinum 2 1/2 Stunden
  • Großen Latinum 3 1/2 – 4 Stunden
  • Graecum 3 Stunden

Kleines Latinum:
Es wird ein Originaltext von Cäsar zur Übersetzung vorgelegt. Der Umfang beträgt ca. 100 Wörter.

Latinum:
Es wird ein Originaltext von Sallust oder Cicero zur Übersetzung vorgelegt. Der Umfang beträgt ca. 180 Wörter.

Großes Latinum:
Es wird ein Originaltext von Sallust, Livius, Cicero oder Seneca zur Übersetzung vorgelegt. Der Umfang beträgt 200 bis 210 Wörter.

Graecum:
Es wird ein Originaltext von Xenophon oder Platon oder einem vergleichbaren Prosaautoren zur Übersetzung vorgelegt. Der Umfang beträgt ca. 200 Wörter.

Die mündliche Prüfung dauert ca. 20 Minuten, die Vorbereitungszeit 30 Minuten.

Die Schule stellt Schreibpapier und ein Lexikon (Gemoll oder Stowasser bzw. Pons) zur Verfügung.

Beim Prüfungstermin ist das Original des Reifezeugnisses (oder die Zulassung zum Hochschulstudium) und der Personalausweis zur Legitimation vorzulegen.

Schülerzeitung

Seit März 2015 gibt es mit dem Papyrus an der KGS eine neue Schülerzeitung.
Im September 2015 ist unsere erste Ausgabe erscheinen, an der Redakteurinnen und Redakteure von der Quinta bis zur EO mitgearbeitet haben.
Dabei haben wir – so lässt es sich jedenfalls dem überwiegenden Teil der Reaktionen unserer Leserinnen und Leser entnehmen – einen ansprechenden Mix aus Unterhaltung und tiefergehenden thematischen Beiträgen gefunden.

Wer Lust hat, bei unserer AG mitzumachen, oder aber sonstige Fragen und Anregungen hat, kann uns immer gerne per E-Mail anschreiben oder direkt Leander Heblich aus der EOa oder Herrn Reid ansprechen! 😀

Wir freuen uns wirklich über alle Interessierten und möchten die Schülerinnen und Schüler möglichst aller Jahrgangsstufen dazu ermuntern, auf kreative Weise Beiträge für den Papyrus beizusteuern.

Weitere allgemeine und aktuelle Informationen rund um unsere Schülerzeitung finden sich auf unserer Website: http://papyruskgs.weebly.com/.

Urkunde Schülerzeitung 2. Platz