Prävention im Team (PIT)
PIT ist ein Projekt zur Gewaltprävention, das unsere Schule seit 2006 in Zusammenarbeit mit der Polizei durchführt. Alle Schülerinnen und Schüler der Quarten nehmen daran Teil.
Generelle Ziele des Projektes sind:
- das Normenbewusstsein der Kinder und Jugendlichen zu stärken,
- die Schülerinnen und Schüler zu verantwortungsvollem Handeln im Zusammenleben mit anderen Menschen zu motivieren,
- konstruktive Wege zur Konfliktlösung zu suchen und
- das Selbstbewusstsein und das Bewusstsein hinsichtlich der Eigenverantwortlichkeit zu stärken.
Im Religionsunterricht wird im Rahmen einer Unterrichtseinheit zum Thema „Gewalt“ beispielsweise erarbeitet, wo und in welchen Situationen den Jugendlichen Gewalt im Alltag begegnet. Es werden mögliche Ursachen erarbeitet und die Entstehung und Entwicklung von Gewalt analysiert – Aggressionsabbau und Deeskalation von Konflikten sind wichtige angestrebte Ziele auf diesem Weg. Neben der Täterperspektive wird vor allem auch der Sicht und Situation der Opfer nachgespürt und nach Handlungsmöglichkeiten für Opfer wie auch für Zuschauer oder Mitwisser gefragt.
An einem Vormittag besuchen die Schülerinnen und Schüler die nächstliegende Polizeidienststelle. Dort berichten Polizistinnen und Polizisten von ihren Erfahrungen aus der Arbeit mit Jugendlichen und informieren die Mädchen und Jungen auch über strafrechtliche Konsequenzen ihres Handelns. Der Tag bei der Polizei soll vor allem auch dazu dienen, Vertrauen zur Polizei und ihrer Arbeit auf- oder auszubauen.
