Informatik

Der Informatikunterricht leistet mit seinen spezifischen Zielen und Inhalten einen Beitrag zur Vermittlung einer zeitgemäßen Allgemeinbildung. (Klicken Sie hier für detailliertere Informationen - "Was ist Informatik?")

Traditionell stehen Algorithmen und Datenstrukturen im Mittelpunkt des Unterrichts. Angesichts der Entwicklung der Informatik und der Verbreitung der Informationstechnik sind ein breiteres Spektrum von Problemlösungsansätzen und vielfältige Anwendungsaspekte zu berücksichtigen.

Ein Beispiel ist die praktische Lösbarkeit von Algorithmen. Zufallsgesteuerte Programme können die Komplexität verringern und haben in der Kryptographie wesentliche Beiträge zur Wissenschaft geleistet.

Als junges Fach tritt die Informatik nicht in Konkurrenz, sondern zur Stärkung anderer Fächer an. Programmieren und die Behandlung formaler Sprachen ergänzen die vorzugsweise im Lateinunterricht entwickelte Kommunikationsfähigkeit und Klarheit der Sprache.

Im Fach Informatik werden Prinzipien der Ingenieurwissenschaften, wie z.B. Modularität vermittelt.

Die Informationstechnische Grundbildung wird bereits in der Sekundarstufe I fächerübergreifend vermittelt. Sie ist also nicht ausschließlich dem Fachbereich Informatik zugeordnet. Es werden Grundkenntnisse und –fertigkeiten in der Anwendung der Informationstechniken vermittelt.

Im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften werden Einblicke in spezielle Themen vermittelt, z.B. in Web-Technologien.

Ab dem Schuljahr 2013/14 können die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen wählen, ob sie wie bisher eine 3. Fremdsprache (Griechisch oder Französisch) lernen möchten, oder ob sie Informatikunterricht für 2 Jahre bekommen wollen. Dies wird sicherlich all denjenigen entgegenkommen, die ihre Stärken eher in Mathematik als in den Fremdsprachen sehen. Hier kann man sehen, was im Fach Informatik in der Klassenstufe 8 und 9 drankommen wird: http://lehrplan.lernnetz.de/index.php?wahl=138